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"Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt" (Blaise Pascal 1623-1662)

Herzintelligenz, Emotionale Intelligenz, Soziale Intelligenz, mentale Intelligenz oder: "wie unser Herz mit Gehirn und Körper netzwerkt und wie dies unser alltägliches Erleben beeinflußt!"

 

Fachaufsatz zu herz-gehirn-wissenschaftlichen Sachverhalten, die bedeutsam sind für persönliche Anliegen bezüglich Stress, BurnOut, Krisenbewältigung und Potentialentfaltung. Verstehen können, weshalb unser biologisches Herz der zentrale Anker und Ausgangspunkt in Konfliktsituationen ist. Ein nüchterner Blick in Teile neurobiologischer Fachgebiete wie Neuropsychokardiologie (Herzintelligenz, Kohärenz), Hirn- und Stressforschung  (dieser Aufsatz wird sukzessive aktualisiert und erweitert!) 

 

Der folgende Aufsatz soll "diesen Gründen des Herzens" ein wenig auf die Spur kommen. Denn was der französische Mathematiker und Philosoph B. Pascal bereits im 17ten Jahrhundert konstatierte wurde erst in den letzten Jahren auch naturwissenschaftlich erklärbar.

 

Dennoch bleibt für Mitmenschen in der Stressfalle und für solche, die mehr Freude und Qualität im Leben oder noch immer den richtigen "Platz" suchen die berechtigte Frage: "Was hat mein Dilemma, mein Konflikt mit dem Herzen, mit Entrainment und mit Kohärenz zu tun?"

Der Kopf muß sich vor dem Herz verneigen!

Dazu der einstimmige Tenor aus dem renommierten Stressforschungsinstitute of Heart-Math und (fast) aller kritischen Stressforscher weltweit: "die Herz - Hirn - Synchronisation, emotionale Kohärenz, Salutogenese und Neuroplastizität sind zentrale Parameter zu nachhaltiger Heilung solcher Konflikte und es ist bedauerlich (das ist jetzt meine persönliche Meinung), dass zig-tausendfache Studienergebnisse bisher nur einem kleinen und oft elitären Fachpublikum vorbehalten blieb".


Denn was wir - verehrte Leserinnen und Leser - noch früher in der Schule über Gehirn und Herz gelernt haben können wir überwiegend getrost vergessen. Mit Hilfe bildgebender Verfahren in den Neurowissenschaften gelangten  Forscher zu neuen, überraschenden Erkenntnissen und revolutionären Einsichten.

 

Schon an dieser frühen Stelle auf einen kurzen Nenner gebracht lauten wissenschaftlich belastbare Erkenntnisse:

 

Unser größtes Potential für Vitalität, Lebensqualität und Stressbewältigung erschliessen wir uns, wenn wir Verstand und Herz in Einklang bringen (bitte, das ist keine Esoterik)! Und: das Herz ist das mächtigste Powerorgan und der führende Taktgeber in unserem Körper! Und: das Herz ist Sitz einer Form von Intelligenz, die das Gehirn steuert und rundum wohltuend auf unseren gesamten Organismus wirkt - wenn wir sie einsetzen; der Blutdruck z. B. sinkt, Immunsystem und hormonelles Gleichgewicht verbessern sich, Gehirnfunktionen werden gefördert, ein natürlicher und kostenloser "Service" unserer  Herzintelligenz!

 

Um mit einem Bild zu sprechen:

Gehen wir gemeinsam für eine kurzen Augenblick davon aus, unser Herz wäre unser Auto. Wir tuckeln so durch die Welt (durch unser Leben), verstehen auch nicht viel von Motor, Getriebe usw., haben uns mehr oder weniger mit Beschleunigung, mit Tempo und Komfort abgefunden. Was wir jedoch nicht wissen: im Fahrzeuginneren gibt es einen roten Knopf. Man kann ihn drücken - aber er ist uns verborgen geblieben, niemand hat uns je über seine Funktion informiert. Drücken wir ihn ganz bewusst, setzen wir eine Art Naturphänomen in Gang: "unglaubliche Turbozuladung, schnellere Beschleunigung, höhere Endgeschwindigkeit, mehr Fahrkomfort, reibungslose Technik und weniger Spritverbrauch!" Im übertragenen Sinne passiert genau das, wenn wir methodisch und mit Bewusstheit immer wieder auf den Entrainmentknopf drücken und damit (auch) unsere angeborene Herzintelligenz aufwecken! Unsere Kohärenz wächst von selbst, unser Innenleben verändert sich, das ganze Leben verändert sich!

 

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Die Welt, unsere berufliche und private Umwelt können wir nicht so einfach ändern, das ist klar. Wünsche helfen da auch nicht weiter. Unseren Focus jedoch, unsere Aufmerksamkeit und unser Bewusstsein sind sekundenschnell veränderbar.

 

Denn Stress frisst uns auf  Dauer nicht nur auf, er vergiftet uns. Jede Streßsituation überflutet uns mit Stresshormonen, so schädlich für unseren Körper wie Flüsse voll ätzender Säure. Je mehr Stress wir haben, je problematischer ist das für unser kardiovasculäres System, für unser Immunsystem und er behindert enorm eine gute Funktionstüchtigkeit unseres Gehirnes (ich werde das weiter unten noch ausführlich beschreiben). Chronischer Stress läßt uns vor der Zeit altern, - und, wird er nicht beachtet -, kann er uns töten (Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch auf Platz 1 der Sterbestatistik).

 

In unserer modernen Mulitoptionsgesellschaft kann man Stress nicht entkommen - man kann jedoch lernen, seine Auswirkungen zu transformieren (und das geht mit dem Herz als zentralem Ausgangspunkt nachweislich am allereinfachsten, am schnellsten und am kostengünstigsten!).

 

Stressforscher fanden nämlich heraus: dieser Transformationsprozess ist bemerkenswert einfach.

a) eine positive Einstellung erzeugt Erleichterung, jedoch (leider) nur vorübergehend!

b) unter gleichzeitigem Einbezug des Herzens jedoch erzeugen positive Gefühle eine Entlastung, die nicht nur erleichtert, sondern gleichzeitig auch die physiologischen Schäden von chronischem Stress umkehrt!

c) und zwar, wenn wir bewusst wechseln zu Gefühlen wie Wertschätzung, Anteilnahme, Frreude,Mitgefühl oder anderen positiven Emotionen, wechseln auch sofort unsere Herzrhythmen (gut belegbar durch unterschiedliche Messverfahren der sogenannten Herzratenvariabilität / Herzfrequenzvariabilität, HRV)

 

Das ist bedeutungsvoll, denn der elektrische (elektromagnetische) Wechsel im Herzen kreiert eine positive Kaskade von neuronalen, hormonellen und biochemischen Prozessen, von denen der gesamte Körper ganzheitlich profitiert und nach außen abstrahlt (Resonanz)! Der Blutdruck sinkt. Stresshormone gehen stark zurück. Das Immunsystem fährt hoch. Anti-Aging-Hormone werden gesteigert. Wir gewinnen Klarheit im Denken, werden gelassener und kontrollierter, sind besser drauf!

 

Und diese wissenschaftlich nachweisbaren Effekte treten sofort ein und sind also langanhaltend!

 

 

Dazu die Kommentare einiger Professoren, Fachärzte und Therapeuten anläßlich eines Herzsymposiums 2013 in Freiburg:


R. Krutti (Saarbrücken): "Wahre mentale Stärke kommt vom Herzen. Oder ist das Herz wirklich nur eine Pumpe, die Blut durch unseren Körper zirkulieren läßt? Mit der Intelligenz des Herzens können wir lernen, unsere Emotionen bewusst zu steuern anstatt von ihnen gesteuert zu werden. Im Herz liegt quasi der Schlüssel zu unserer emotionalen Intelligenz. Die Herzintelligenz ist zweifelsohne der gundlegendste Ansatz dafür. Es geht darum, den Herzrhythmus zu optimieren, um dem Stress stand zu halten, die Angstgefühle unter Kontrolle zu bringen und die Vitalität, die in uns steckt, zu maximieren".

 

K. Ruffmann (Baden-Baden) im Kontext von Herzrhythmusstörungen - Vorhofflimmern aus Sicht einer ganzheitlicheren Heilkunde: "Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung unserer Zeit. 10% aller Menschen jenseits der Lebensmitte sind hiervon betroffen. Es steht jedoch nicht für sich alleine, sondern ist auch Sinnbild und Folge einer Fülle gestörter Lebensrhythmen. Aus jahrelangem Fehlen vegetativer Rhythmen wird die absolute Arrhythmie. Heilung liegt im Zurückgewinn von mehr Kohärenz und verbesserter Herzratenvariabilität und dem Einbezug von Psyche und Geist"

 

M. Moser (Uni Graz) im Kontext biologischer Rhythmen und Gesundheit: "In jeder Körperzelle, im gesamten Organismus sind ständig biologische Rhythmen aktiv. Sie stellen so etwas wie den Fahrplan unserer Organsysteme dar, sind von größter Bedeutung für unsere Gesundheit. Die Herzratenvariabilität (HRV) bietet die Möglichkeit, diesen Fahrplan nichtinvasiv zwecks Diagnosen und Prognosen zu beobachten. Insbesondere die von herkömmlicher Medizin schwer erfassbaren "funktionellen Störungen" werden durch die circadiane HRV im Chronocardiogramm sichtbar und verständlich"

 

Ch. Schopper (Zürich) im Kontext Psychosomatik, Stress und Trauma: "Jahrelang stand im Vordergrund kardiologischer Spitzenmedizin ein mechanistisches Verständnis des Herzens als hoch komplexes elektrophysiologisches, mechanisches Organ. Dieses Verständnis beginnt sich zunehmend aufzulösen. Aspekte einer Psychokardiologie rücken immer mehr in den Vordergrund,  mehr und mehr werden Patienten mit funtkionellen Herzstörungen ohne organische Läsion oder Ursache behandelt. Zudem ist das Herz ein zentrales, feinstoffliches Organ, was in vielen spirituellen Traditionen, auch in der christlichen Mystik sowie in diversen Meditationstechniken als sogenanntes Herzchackra zentralen Stellenwert besitzt"

 

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Es gibt heute also nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch moderne, neurobiologisch orientierte, einfache Methoden, die es ohne großen Zeit-, Übungs- und Kostenaufwand erlauben

 

* emotionale und intuitive Signale bewusst wahrzunehmen

* Stress und unerwünschte Emotionen in wohltuende, regenerierende Gefühle zu verwandeln

* mehr Vitalität, geistige Klarheit, Kreativität und Begeisterung zu intendieren

* bessere Leistungsfähigkeit, Kommunikation und Gelassenheit zu leben

* neue Potentiale, Lebensfreude und Sinnhaftigkeit zu entdecken und

* gelingende Beziehungen (auch in Unternehmen) und eine verbesserte Lebensqualität zu geniessen

 

 

Gehen wir nun Schritt für Schritt die wissenschaftliche Faktenlage durch:

(Hinweis: im Kontext von "Herzintelligenz" beziehe ich mich überwiegend auf die Fachliteratur des führenden amerikanischen Stressforschungsinstitute of Heart-Math (IHM), Boulder Creek / Col., USA)

 

Wissenschaftliche Studien aus der Neurokardiologie zeigen, daß das Herz ein eigenes Gehirn mit eigenen Nervensystem hat (Herzgehirn mit ca. 40.000 neuronalen Verschaltungen - ebenso viele sind in den subkortikalen Bereichen des Gehirns zu finden). Es ist  damit fähig, zu empfinden, sich zu erinnern, zu lernen und unabhängig vom Kopfhirn Entscheidungen zu treffen. Dabei führen mehr! Nerven vom Herzen zum Hirn als umgekehrt, wobei das Herz auf fünf verschiedenen Wegen seine Informationen an Gehirn und den restlichen Körper weiterleitet, und zwar:

 

1. mechanisch-biophysisch: mittels Blutdruck und Pulswellenlaufzeit im Blutstrom

2. biochemisch: über Hormone und neurochemische Botenstoffe, die im Herzen produziert und (mit 10-100m/s) gesendet werden

3. elektromagnetisch: bei der Kontraktion des Herzens entstehen elektrische Signale, die über sein elektromagnetisches Feld  (mit 300.000 km/s) weitergeleitet werden und zudem 6000 mal stärker sind als die des Hirns

4. neurologisch: durch das Nervensystem

5. mit dem Bindegewebssystem - seiner Piezoelektrizität (Spannungsänderung elektrischer Polarisation bei Verformung) als Halbleiter für Energie und Informationen, die gespeichert, gefiltert, verstärkt bzw. verarbeitet werden

 

Diese unaufhörlichen Meldungen über den Zustand des Herzens an das Gehirn und den übrigen Körper helfen dem gesamten System (dessen Spielleiter das Herz ist) eine zunehmende Ordnung (Frequenzkopplung), Bewußtheit und letztendlich Kohärenz (HRV) herzustellen.

 

Gezeigt werden kann das recht gut durch sogenannte "Herzatenvariabilitätsmessungen" (HRV), die abweichende Beweglichkeiten zwischen den Herzpulsen misst. Aus diesen kann man heutzutage unglaublich viele Rückschlüsse auf Stressverhalten, Gesundheit und Krankheit ziehen. Die Chronomedizin hat hier wunderbare und sehr aufschlussreiche Möglichkeiten in den letzten Jahren dokumentiert.

 

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Das Hirn im Herz

 

Für die Medizin war das Herz lange Zeit so ungefähr das organische Äquivalent zur Wasserpumpe: es drückt halt das Blut durch den Körper und wenn es kaputt ist wird es irgendwie und irgendwo repariert oder ausgetauscht. Einige Forscher behaupten nun aber: das Herz ist auch ein sensibles Sinnesorgan, ein hoch entwickeltes Sinneszentrum, das eine Fülle an Informationen empfängt und verarbeitet.

 

Das Herz scheint buchstäblich ein zweites Gehirn zu sein. Denn zum Erstaunen vieler Forscher enthält das hochkomplexe Nervensystem des Herzens etwa 40.000 Neuronen, die ein eigenständiges und vom Kopfhirn und unserem autonomen Nervensystem unabhängig agierendes Netzwerk bilden, das jedoch über vielfältige Wege in Kommunikation mit unserem Kopfhirn steht. Über unterschiedliche afferente Nerven sendet das Herz fortwährend Informationen an das Kopfhirn und beeinflusst dadurch unsere Wahrnehmungen und mentalen Vorgänge.

 

Die Nervenbahnen aus dem Herzen erreichen das Kopfhirn an der Medulla oblongata (untester Abschnitt des Hirnstammes; dort läuft das Rückenmark der Wirbelsäule in den Hirnstamm), laufen dann weiter bis in die höheren Zentren im Gehirn und haben offenbar großen Einfluss auf Thalamus, Großhirnrinde und auf die Amygdala (ein wichtiges Zentrum für Instinkte, Emotionen und Angst). Interessant ist dabei, dass das Herzgehirn offenbar völlig eigenständig  "denkt" - unabhängig von Gehirn und Nervensystem. Es scheint eine eigene Logik zu haben und "gehorcht" dem Gehirn nicht automatisch (Lacey, Fels Research Institute). Interessant weiterhin: das Kopfhirn versteht die Botschaften des Herzgehirns und folgt ihnen. Daraus folgt, dass die Botschaften des Herzgehirns tatsächlich menschliches Verhalten beeinflussen.

 

Und Rollin McCraty, PhD., vom Institut of Heart-Math (IHM) berichtet:"Das Nervensystem im Herzen (das Herzgehirn) ermöglich es dem Herzen unabhängig von der Großhirnrinde zu lernen, sich zu erinnern und Entscheidungen zu treffen. Außerdem haben zahlreiche Experimente gezeigt, dass die Signale, die das Herz ununterbrochen zum Gehirn sendet, die höheren Gehirnfunktionen, die mit Wahrnehmung, Kognition und der Verarbeitung vom Emotionen befasst sind, maßgeblich beeinflusst".

 

Wenn Menschen diese Art von Herzintelligenz kultivieren verbinden sie Intellekt und Emotion, und so kann man schliessen, dass Herzintelligenz tatsächlich die Quelle emotionaler Intelligenz ist. Negative Emotionen (Stress, Krisen usw.) bringen das Nervensystem aus dem Gleichgewicht und sorgen für einen ungeordneten Herzrhythmus, was das Herz-Kreislauf-System und andere Organe belastet und letzendlich auch zu schwerwiegenden Krankheiten führen kann. Positive Emotionen wie Anteilnahme, Freude, Wertschätzung usw. erzeugen das Gegenteil. Der Herzrhythmus wird kohärent, die Biochemie ändert sich sofort, was sich praktisch auf jedes Organ positiv auswirkt. Positive Gefühle reduzieren die Aktivität des Sympathikus und erhöhen die Aktivität des Parasympathikus, verbessert auch das Gleichgewicht zwischen den beiden. Diese Kooperation verringert die Reibung und den Verschleiß der Nerven und inneren Organe. Positive Emotionen wie Zufriedeheit, Wertschätzung, Mitgefühl, Anteilnahme und Liebe ändern aber nicht nur die Aktivität des Nervensystems; sie reduzieren auch die Produktion des Stresshormons Kortisol. Da Kortisol und das Anti-Alterungshormon DHEA aus der gleichen Vorstufe gebildet werden, sinkt der Kortisolspiegel, wenn vermehrt DHEA produziert wird. Es steigt die Konzentration von IgA, einem wichtigen Antikörper (im Speichel nachweisbar), der die erste Abwehrlinie des Immunsystems bildet. Soviel als verkürzter Auszug an dieser Stelle. Bemerkenswert, gerade in unseren schnellen Zeit, ist, dass das willentliche Anstossen der Herzkohärenz keine langwierige Sache ist, sondern innerhalb weniger Minuten von jedem Menschen intendiert werden kann!

 

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Heutzutage zeigen neue Entdeckungen, dass also jedem und jeder von uns eine organisierende zentrale Intelligenz (Herzintelligenz) innewohnt, die uns selbst inmitten von Chaos über unserer Probleme erheben kann und uns Erfüllung neu erleben lässt. Diese Intelligenz ist eine äußerst schnelle, intuitive Quelle der Weisheit und der Wahrnehmung, eine Intelligenz, die sowohl die mentale als auch die emotionale Intelligenz umfasst und erhöht. Sie wird "Herzintelligenz" genannt.

 

Sobald Verstand und Emotionen durch einen sich selbst auslösenden Prozess im Gleichgewicht und in Kohärenz sind, erleben wir die Herzintelligenz als intelligenten Fluss des Bewusstseins und der Erkenntnis. Diese Form der Intelligenz wird als direktes, intuitives Wissen erlebt, das sich in Gedanken und Emotionen äußert, die für uns selbst und andere zuträglich sind.

 

Jeder Mensch stimmt gerne dem bekannten Statement des Philosophen Saint-Exupéry zu: "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar!" Das ist einfach gefühltes Wissen; unser instinktives Wissen bringt zum Ausdruck, dass das herz die Quelle unserer höheren Qualitäten ist.

Nicht umsonst werden heute immer mehr Produkte und Dienstleistungen werblich mit dem Herzen kombiniert, um mit diesem psychologischen Trick das Nachdenken über die Sinnhaftigkeit der Angebote zu verhindern.



 

Das Magnetfeld des Herzens

 

Eine noch viel erstaunlichere Entdeckung der Forscher am IMH ist aber das ungeheure Magnetfeld des Herzens: die elektrische Komponente dieses Feldes ist etwa 60 mal stärker als die des Gehirns, die magnetische sogar bis zu 5000 mal und kann noch mehrere Meter vom Körper entfernt gemessen werden.  Dieses Herz-Feld pulsiert und sendet komplexe rhythmische Muster durch den ganzen Körper, wodurch es offenbar eine Vielzahl von Prozessen beeinflußt - auch unser Gehirn synchronisiert sich immer wieder auf diesen elektromagnetischen Puls. In Entspannung und Freude synchronisieren sich auch Atem und Blutdruck. Das Herzfeld könnte damit das synchronisierende Signal für den ganzen Körper bereitstellen, auf das wir uns bewusst einstimmen können, um sozusagen in Harmonie mit dem Herzen zu schwingen.

 

So ist es auch anhand von Spektralanalysen des Herzfeldes in Echtzeit gut nachzuweisen, dass negative Emotionen ein sehr gestörtes rhythmisches Muster hervorrufen, während Liebe, Freude und andere positive Emotionen sehr harmonische und gleichmäßige Felder erzeugen.

 

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Herzverbindung - die Synchronisation und Resonanz der Herzen

 

Welche Bedeutung hat das für unsere Beziehungen? Schliesslich wurde nun schon mehrfach nachgewiesen, dass sich auch die Gehirne von Menschen während eines tiefen Gesprächs soweit synchronisieren, bis die Gehirnwellen völlig identische und deckungsgleiche Muster aufweisen (aber nur, wenn beide Gesprächspartner echtes Interesse am Gesprächsinhalt und am Gegenüber haben - auch die Mimik beider gleicht sich an!). McCraty und sein Team haben dieses Forschung nun erweitert und glauben, dass das Herz in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen könnte.

 

"Experimente am HMI  haben bemerkenswerte Hinweise darauf geliefert, dass das elektromagnetische Feld des Herzens Informationen zwischen Menschen übertragen kann. Wir konnten einen Austausch von Herzenergie zwischen Individuen messen, die bis zu 1,5 Meter voneinander entfernt waren ...". Die Ergebnisse dieser Versuche haben uns veranlasst, zu folgern, dass das Nervensystem als eine Art "Antenne" fungiert, die auf die elektromagnetischen Felder eingestimmt ist, die von den Herzen anderer Individuen erzeugt werden und auf diese reagiert. Wir glauben, diese Fähigkeit zum Austausch von energetischen Informationen ist eine angeborene Fähigkeit, welche das Gewahrsein erhöht und wichtige Aspekte wahrer Empathie und Sensibilität für andere vermittelt."

 

Wenn nun, - und das wurde in vielen Weltunternehmen hundertfach nachgewiesen -, eine Abteilungen eines Unternehmens systematisch Herzintelligenzimpulse integriert, ändert sich das gesamt "Feld" der Abteilung, es entsteht eine Art von Abteilungskohärenz durch die Mitarbeiter. Sie arbeiten reibungsloser zusammen und es entwickelt sich automatisch eine höhere Produktivität und Zufriedenheit. Durch die Resonanz innerhalb des Unternehmens verändert sich nach und nach des gesamte Unternehmen in eine positive und kreative Richtung.

 

 

Vom Kopf ins Herz

 

Aber auch ganz biologisch tut das Herz weit mehr, als nur zu pumpen: in den achtziger Jahren wurde das Herz erstmals als eine Hormondrüse klassifiziert. Im Nervensystem des Herzens werden genau wie im Gehirn verschiedene Neurotransmitter und Hormone ausgeschüttet, die Einfluss auf den ganzen Köprer haben. Noradrenalin, Dopamin und Oxytocin sind die wichtigsten dieser Hormone, wobei Oxytocin vor allem deshalb interessant ist, weil es als das "Bindungshormon" gilt, das maßgeblich Mutterliebe, Verbundenheit, Toleranz, Verständnis und soziales Verhalten beeinflusst.

 

Dies bedeutet, dass unsere Herzschläge mehr sind als nur mechanisches Pulsieren einer Pumpe. Sie sind eine intelligente Sprache mit erheblichem Einfluß darauf, wie die Aktivitäten der höheren Gehirnbereiche kognitive und emotionale Informationen verarbeiten und wie wir uns letztendlich im Leben verhalten.

 

Und wenn wir in die Welt hinaus- und in unsere Gesellschaft hineinschauen, wird erkennbar, dass wir selbst hier in Europa noch lange nicht im eigenen Herzen gelandet sind. Wir stecken noch tief im egoischen Gehirn, glauben, alles nur mit der Verstand, der Ratio lösen zu können. Mit der Verbreitung und Integration unseres Wissens über die Herz-Hirn-Synchronisation, über die Aktivierung emotionaler Kohärenz und mit bewusster Integration von Methoden wie Taketina, Herzintelligenz oder FFLQ - Prinzipen, mit solchen Softskills auch in immer mehr modernen Unternehmen, wird eine neue und humanere und kreativiere Zeitepoche anbrechen können.

 

Wir leben ganz offensichtlich in einer Epoche, die durch immer feinere Messmethoden die Richtigkeit von Zitaten des Volksmundes ("es hat mir das Herz gebrochen", "es ist mir ganz warm ums Herz" etc.) und Aussagen von Weisheitslehren, Religionen und fernöstlichen Medizinkulturen über die Zentralität des Herzens und seines Rhythmus´ naturwissenschaftlich bestätigt finden. Diese wunderbare Möglichkeit, unser Denken mittels des Herzens zu beeinflussen, könnte eine Gesellschaftskultur ermöglichen, in welcher Marktwirtschaft, Ökologie, Compassion und sozialer Zusammenhalt eine humanzentrierte Stellung erhält.

 

Fortsetzung folgt!


Workshops

FFL/Q - Impulsritual

"Synchronize Your Heart-Brain - Life"  

am 24. Februar 2018 

Entrainment-Intensiv

mit Manfred Gass im Seminarhaus "Am Waldpark" in D-88175 Scheidegg

mehr Infos zum Kurs

 

Ta Ke Ti Na - Intensiv Wochenende vom

21.-22. April 2018: 

"Das Leben mit Rhythmus feiern"

mit Klaudia Verne, Linz/Austria (Advanced Taketina-Pädagogin) und Manfred Gass, BRD, Taketina Rhythmustherapeut im Seminarhaus "Am Waldpark" in D - 88175 Scheidegg

 

FFL/Q - Impulsritual

"Synchronize Your Heart-Brain - Life"  

am 2. Juni 2018 

Entrainment-Intensiv 

mit Manfred Gass im Seminarhaus "Am Waldpark" in D-88175 Scheidegg

mehr Infos zum Kurs

 

Ta Ke Ti Na - Intensiv Wochenende vom

7.-8. Juli 2018

"Das Leben mit Rhythmus feiern"

mit Klaudia Verne, Linz/Austria (Advanced Taketina-Pädagogin) und Manfred Gass, BRD, Taketina Rhythmustherapeut im Seminarhaus "Am Waldpark" in D - 88175 Scheidegg

 

Ta Ke Ti Na - Intensiv Wochenende vom

20.-21. Okt. 2018

"Das Leben mit Rhythmus feiern"

mit Klaudia Verne, Linz/Austria (Advanced Taketina-Pädagogin) und Manfred Gass, BRD, Taketina Rhythmustherapeut im Seminarhaus "Am Waldpark" in D - 88175 Scheidegg

 

FFL/Q - Impulsritual

"Synchronize Your Heart-Brain - Life"

am 17. Nov. 2018 

Entrainment-Intensiv 

mit Manfred Gass im Seminarhaus "Am Waldpark" in D-88175 Scheidegg

mehr Infos zum Kurs

 

Bitte beachten Sie:

Weitere Selbsterfahrungskurse

im Wohlfühlseminarhaus

"Am Waldpark"  in

D - 88175 Scheidegg

auf Anfrage!

 

Ansonsten werden meine Workshops von psychosomatischen Kliniken u. privaten Veranstaltern organisiert

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Einfach anrufen  +49 8387- 9239710 oder via  Kontaktformular, danke!

 

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